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Bild: © vinx83 – stock.adobe.com

Flussregenpfeifer

Der Flussregenpfeifer ist ein kleiner, flink wirkender Watvogel, der perfekt an das Leben auf offenen Kies- und Sandflächen angepasst ist. Charakteristisch sind seine gelben Augenringe, die kurze schwarze Brustbinde und sein schneller, trippelnder Lauf. In der Schweiz brütet er vor allem auf Kiesbänken und Schotterflächen entlang von Flüssen im Mittelland und in den grossen Alpentälern – etwa auch im Pfynwald. Zudem nutzt er Ersatzlebensräume wie Kiesgruben für seine Brut. Sein Nest ist eine einfache Mulde am Boden, die Eier sind hervorragend getarnt. Die Jungvögel sind Nestflüchter und verlassen das Nest kurz nach dem Schlüpfen. Der Flussregenpfeifer ernährt sich von Insekten und anderen kleinen Wirbellosen, die er am Boden aufpickt. Durch Flusskorrektionen, Freizeitnutzung und den Verlust dynamischer Auenlandschaften steht die Art heute stark unter Druck. Mit Rücksichtnahme in Brutgebieten und der Renaturierung von Flussauen können wir wesentlich zu seinem Schutz beitragen.

Zeichnung: Nadine Colin, illustrat.ch

Wissenschaftlicher Name

Charadrius dubius

Ordnung

Regenpfeiferartige

Lebensraum

Kiesgruben, Kulturland, Seen, Feuchtgebiete, Fliessgewässer

Schutzstatus

Rote Liste, stark gefährdet (EN)

Grösse

Länge: 15 Zentimeter
Spannweite: 32 bis 35 Zentimeter

Gewicht

30 bis 50 Gramm

Höchstalter

18 Jahre

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